„Das Licht des Lebens“ und die Grenzen der Wissenschaft

In den vielen Diskussionen, die ich zu „Am Anfang war das Licht“ geführt habe, ist immer wieder das Argument gekommen, ,So etwas wie Lichtnahrung kann es unmöglich geben, denn das widerspricht den Theorien der Wissenschaft‘.

Ist das ein relevantes Argument ? Nicht unbedingt oder besser: keineswegs.

Angesichts der Tatsache, dass auch die Mainstream-Wissenschaft Ende der 1990er Jahre anerkannt hat, dass sie sich bislang mit lediglich vier Prozent der Energie und Materie im Universum beschäftigt hat, ist die Aussagekraft ihrer Theorien dementsprechend begrenzt. Die Physiker gehen heute davon aus, dass rund 96 Prozent des Universums aus Dunkler Energie und Dunkler Materie bestehen, die nicht nur irgendwo draußen im Weltall zu finden sind, sondern auch in uns und um uns herum. Das Wesen dieser Dunklen Energie und Materie ist allerdings eine große Unbekannte.

Selbst zur Erklärung der bekannten 4 Prozent gibt es zwei Theorien, die Quantentheorie und die Relativitätstheorie, die einander fundamental widersprechen. Wir haben also eine Theorie für die Welt des Großen und eine andere Theorie für die Welt des Kleinen, obwohl sich das Große doch aus dem Kleinen zusammensetzt.

Und von der Beantwortung der wichtigsten Frage, „Was ist Leben?“, ist die Wissenschaft genauso weit entfernt wie in ihren Anfängen.

Mit all ihrem Wissen und Milliarden an Forschungsgeldern kann keine einzige Zelle aus toter Materie zum Leben erweckt werden.

16Das Phänomen des Lebens ist allgegenwärtig und trotzdem eines der größten Mysterien und Wunder, das wir auf diesem Planeten kennen.

Die Lebensenergie, das „Licht des Lebens“, ist das „Licht“, auf das sich mein Filmtitel bezieht. Nicht (nur) das elektromagnetische Wellenspektrum der klassischen Physik, sondern vor allem die Energie, die in China „Qi“ und in Indien „Prana“ genannt wird, ist die Energie, die unser Leben und unsere „Lichtnahrung“ ermöglicht.

Diese mysteriöse Energie wird in der klassischen Wissenschaft konsequent ignoriert. Ein Ayurveda Arzt hat mir einmal erklärt, warum: Die große Leistung der klassischen Medizin war es, den toten Körper aufzuschneiden und zu studieren und davon zu lernen. Durch diesen Tabubruch – das Sezieren von Leichen – hat sie primär ihr Wissen vom menschlichen Körper gewonnen, während sich die östlichen medizinischen Traditionen immer nur mit dem lebenden Körper beschäftigt haben. Kein Wunder also, dass Ayurveda, TCM und Co. mehr Verständnis von den energetischen Vorgängen im Körper haben, als die klassische westliche Medizin mit ihrem mechanistischen Zugang.

Das Leben wird, wie unter dem Elektronenmikroskop, oft erst abgetötet und präpariert, bevor die Wissenschaftler daraus ihre Schlüsse ziehen.

Wilhelm Reich hat die klassische Wissenschaft deshalb auch einmal als ,nekrophil‘ bezeichnet. Er war der erste Wissenschaftler, der im großen Stil versucht hat, das Prinzip der Lebensenergie in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen – und musste es mit völliger Ächtung und schließlich sogar mit dem Leben bezahlen.

Wilhelm Reich
Wilhelm Reich versuchte das Prinzip der Lebensenergie, das er „Orgon“ nannte, in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen und bezahlte einen hohen Preis dafür.

Als Schüler Sigmund Freuds hat sich Wilhelm Reich ursprünglich die Frage gestellt, was denn die treibende Kraft hinter unseren Emotionen und der Sexualität sei. Dies führte ihn zur Beschäftigung mit der Körperenergie, der Energie des Lebendigen, die er nicht als Qi oder Prana, sondern mit dem Name „Orgon“ – abgeleitet von organisch bzw. Orgasmus – versehen hat.

Wilhelm Reich Arrest
1957 wurde Reich inhaftiert und alle seine Bücher von den US-Behörden verbrannt.

Diese Beschäftigung mit den Fragen des Lebens, die Sichtbarmachung der blinden Flecken der klassischen Wissenschaft, hat zu einer kaum nachvollziehbaren Ablehnung geführt, die Reich schließlich ins Gefängnis brachte, wo er dann auch gestorben ist. Genauso unglaublich ist es, dass Reichs Bücher gleich zweimal verbrannt wurden – zuerst von den Nazis, und später auf Gerichtsanordnung der Behörden der USA, wohin er geflüchtet war, um frei zu forschen – ein Irrtum. Und das in der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts.

Die Forschungen Reichs am „Licht des Lebens“ werden von Nachfolgern wie Fritz Albert Popp und seiner Biophotonenforschung weitergeführt. Und sie haben es dabei nur bedingt leichter.

„Am Anfang war das Licht“ ist ein Plädoyer, sich diesen Fragen des Lebendigen verstärkt zuzuwenden – auch in der Wissenschaft. Es ist keinesfalls eine Abwertung der bisherigen Leistungen der wissenschaftlichen Methode, sondern eine Relativierung und eine Bewusstmachung der Grenzen unseres Wissen.

Rupert Sheldrake hat es ja einmal als „Wissenschaftswahn“ bezeichnet – die wahnhafte Vorstellung, dass die Wissenschaft schon praktisch alles erklärt hätte und nur noch ein paar Details zu klären wären.

Weiter können wir von der Realität nicht entfernt sein. Und diese „weißen Flecken“ werden in unserer wissenschaftsgläubigen Gesellschaft mit materialistisch-mechanistischer Ideologie aufgefüllt – mit drastischen Folgen für Mensch und Umwelt.

Hier gilt es, die Dinge wieder in eine angemessene Relation zu bringen, und dem Wunder des Lebens den Respekt entgegenzubringen, den es verdient.

l und M

 

Falls Du Interesse hast das Thema zu vertiefen gibt es am 23./24. September eine Möglichkeit beim Seminar „Lebensenergie und Meditation“. Mehr Infos hier

Hast Du “Am Anfang war das Licht” noch nicht gesehen ? Du kannst ihn über VIMEO jederzeit online streamen oder downloaden.

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